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Kultur und Politik

Jazz als Popmusik und der Rassismus: Schuld war nur der Bossa Nova

"Don't make art for other artists or for 'intellectuals', make art for people - and if you can touch just one person in a lifetime and make a difference - you have succeeded."
Ray Conniff

Nach einer rasanten Entwicklung des Jazz im Jahre 1959 bis hin zum Free Jazz, wenden wir uns nun einer mehr populären Stilrichtung des Jazz zu. Tanzbarer Swing und brasilianische Rhythmen kombinieren zu einem der umstrittensten Formen des Jazz, dem Easy Listening. Während das Seminar also eher smooth sein wird, ist die Debatte um die Entwicklung des Jazz ziemlich brutal. Während Free Jazz als Krach und der Bossa Nova als "Soundtrack der Diktatur in Brasilien" bezeichnet wurde, schufen viele unterschiedliche Musiker extrem unterschiedliche Stile, die die Grenzen des Jazz gerne überschritten. Bert Kaempfert war der einzige Musiker, der für die Beatles, Elvis Presley und Frank Sinatra arbeitete, Booker T. Jones kombinierte Jazz und Soul und spielte damit im Weißen Haus.

Dieses Wochenende schauen wir, warum das Stück, das in jedem zweiten Fahrstuhl gespielt wird, ohne Heroin nicht entstanden wäre und wer Schuld am Bossa Nova war.

Der Besuch der vorangegangenen Seminare ist nicht notwendig, allerdings gibt es Teilnehmer*innen, die mehrere der bisherigen Seminare besucht haben.

Jazz als Popmusik und der Rassismus: Schuld war nur der Bossa Nova

212S12212
Wochenendseminar
Leitung
Heiko Pannbacker
Kosten
€ 29,00 / ermäßigt € 22,00 / mit Hannover-Aktiv-Pass € 14,50
Termin
  • Sa. 05.06.21 09:45–14:00 Uhr
  • So. 06.06.21 09:45–14:00 Uhr
10 UStd.
Max. 9 Teilnehmer*innen

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