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Kultur und Politik

Jazz als Popmusik und der Rassismus: Schuld war nur der Bossa Nova

"Mmm, bossa nova. You listen to that with your hips as well as your ears."
Raj in Big Bang Theory .

Nach einer rasanten Entwicklung des Jazz im Jahre 1959 bis hin zum Free Jazz, wenden wir uns nun einer mehr populären Stilrichtung des Jazz zu. Tanzbarer Swing, Cool Jazz und brasilianische Rhythmen kombinieren zu einem der umstrittensten Formen des Jazz, dem Bossa Nova. Während das Seminar also eher smooth sein wird, ist die Debatte um die Entwicklung des Jazz ziemlich brutal. Während Free Jazz als Krach und der Bossa Nova als "Soundtrack der Diktatur in Brasilien" bezeichnet wurde, schufen viele unterschiedliche Musiker extrem unterschiedliche Stile, die die Grenzen des Jazz gerne überschritten. Booker T. Jones kombinierte Jazz und Soul und spielte damit im Weißen Haus. Dort traf er auf den Präsidenten, der sein Leben dem Bossa Nova zu verdanken hat.

Dieses Wochenende schauen wir, warum das Stück, dass in jedem zweiten Fahrstuhl gespielt wird, ohne Heroin nicht entstanden wäre und wer Schuld am Bossa Nova war. Wie üblich geht es in diesem Seminar mehr um die gesellschaftlichen Umstände und Hintergründe als um reine Musikgeschichte.

Der Besuch der vorangegangenen Seminare ist nicht notwendig, allerdings gibt es Teilnehmer*innen, die mehrere der bisherigen Seminare besucht haben.

Jazz als Popmusik und der Rassismus: Schuld war nur der Bossa Nova

214S12412
Wochenendseminar
Leitung
Heiko Pannbacker
Kosten
€ 29,00 / ermäßigt € 22,00 / mit Hannover-Aktiv-Pass € 14,50
Termin
  • Sa. 23.10.21 09:45–14:00 Uhr
  • So. 24.10.21 09:45–14:00 Uhr
10 UStd.
Max. 9 Teilnehmer*innen

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