Und wenn es zu spät ist?
Leben und agieren in schwierigen politischen Zeiten
Wie katastrophal sich die Welt auch verändert: Es scheint wie festgetackert "fünf vor zwölf" zu sein, um Klimakipppunkte noch verhindern oder das Massenartensterben noch stoppen zu können. An diesem Wochenende machen wir das Offensichtliche, das Unaussprechliche zum Ausgangspunkt. Wir nähern uns dem Gedanken "Es ist zu spät".
Ist das aushaltbar? Was bedeutet das für die Welt, für unser Leben, für das Bild, das wir uns von uns und unserer Zukunft gemacht haben? Und: Was könnte uns stattdessen erwarten, was ist zu tun? Gibt es ein *gutes* Leben in Zeiten von *zu spät*? Diese persönlichen Fragen und Perspektiven stehen im Mittelpunkt.
Dabei helfen uns:
- ein gemeinsames, kurzes Update zu Klima, Biodiversität, (Un)Gerechtigkeit, Migration, Überwachung, Autoritarismus, Faschismus und Krieg
- Erkenntnisse und Ansätze zur Psychologie der Verdrängung, zu konkreten Zusammenbruchszenarien, zu Kollaps-Dynamiken
- die Idee des *gerechten Kollaps* etwa mit selbstorganisierten solidarischen Netzwerken, Katastrophenschutz-Kenntnissen, emotionalem Support
- Gedanken zu unserer eigenen Verstrickung und eine Einladung, das Zusammenbrechen aus indigenen Perspektiven anders zu sehen und zu verarbeiten
Es kann erleichternd sein, sich diesem Thema gemeinsam zu stellen, aber auch starke Gefühle wie Trauer oder Wut sind möglich. Diese Gefühle sind willkommen, sie können an diesem Wochenende aber nicht therapeutisch bearbeitet werden!
Und wenn es zu spät ist?
- Sa. 25.04.26 10:00–16:30 Uhr
- So. 26.04.26 10:00–16:30 Uhr