Das „Neue Bauen“ von Alfeld bis Celle: Hotspots der Bauhaus-Bewegung
100 Jahre Bauhaus in Dessau und „Frankfurter Küche“
Was versteht man wirklich unter der progressiven Bewegung des Bauhauses und wie wirkt sie bis heute nach? Wie wandelt sich der umfassende Gestaltungsansatz der Kunstschule bereits in der kurzen Zeit ihrers Bestehens? In unserem Seminar schauen wir auch auf die vorbereitenden Strömungen aus Deutschland und England seit den 1860er Jahren und betrachten den Niederschlag der Bauhaus-Doktrin im Internationalen Stil der Nachkriegsmoderne. Und wir blicken vor allem auf die bedeutenden Bauhaus-Bauten von Alfeld und Celle.
Vertieft wird das Seminar durch eine Exkursion am 13. Juni, dem Geburtstag von Otto Haesler, zu seinen Solitärbauten und Siedlungen in Celle, dem größten Ensemble im Stil des Neuen Bauens aus einer Hand: Am Vormittag besuchen wir das Rektoren-Wohnhaus (mit Führung), die Altstädter Schule und die Direktoren-Villa, am Nachmittag die Siedlungen Italienischer Garten, St. Georg Garten und Blumläger Feld und besichtigen dort auch das Haesler-Museum und zwei Musterwohnungen.
Die Exkursion beginnt um 11 Uhr am Vorplatz des Celler Bahnhofs und endet auch dort auch wieder gegen 17:30 Uhr. Die Strecke in Celle von etwa 7 Kilometern Länge wollen wir ein kleinen Etappen mit dem eigenen Fahrrad bewältigen. Die entspannte Fahrrad-Exkursion beinhaltet auch eine ausgiebige Mittagspause im Herzen von Celle.
Die An- und Abreise geschieht individuell und auf eigene Verantwortung. Sie ist nicht in der Kursgebühr enthalten.
Die Führung im Rektorenwohnhaus, die Besichtigungen des Museums und der beiden Musterwohnungen geschieht auf Spendenbasis. Wir möchten darum bitten, diese Angebote angemessen finanziell zu honorieren.
Das „Neue Bauen“ von Alfeld bis Celle: Hotspots der Bauhaus-Bewegung
- Fr. 12.06.26 17:00–21:15 Uhr
- Sa. 13.06.26 11:00–17:30 Uhr