Eskalation in Korea: Der Kalte Krieg wird heiß
Der Koreakrieg (1950–1953) war weit mehr als ein Krieg um Korea: Er wurde zum Stellvertreterkonflikt der großen Mächte und zum ersten großen bewaffneten Konflikt des Kalten Krieges. Fehleinschätzungen, Selbstüberschätzung und die Illusion eines schnellen Sieges führten zu einer Eskalation, die zeitweise sogar einen Atomwaffeneinsatz möglich erscheinen ließ.
Für Korea bedeutete der Krieg Millionen Tote, massive Zerstörung und eine bis heute bestehende Teilung. Für die USA und China war er der Beginn einer dauerhaften strategischen Konfrontation. Und für Deutschland hatte der Krieg überraschende Folgen: Er beschleunigte die westdeutsche Wiederbewaffnung, führte 1955 zur Gründung der Bundeswehr und verstärkte den wirtschaftlichen Aufschwung. Gerade deshalb ist der Koreakrieg ein lehrreiches Beispiel dafür, wie schnell aus einem regionalen Konflikt ein globaler Machtkampf werden kann – und warum seine Parallelen zu späteren Kriegen bis heute relevant sind.
Eskalation in Korea: Der Kalte Krieg wird heiß
- Sa. 20.03.27 10:00–14:00 Uhr