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Mitreden: Kultur und Politik

Die wechselvolle Geschichte der Ukraine

„Die Ukraine gehörte im 20. Jahrhundert zu den am schwersten betroffenen Ländern Europas und erlitt durch Hungersnöte, politische Repressionen, Krieg und Besatzung Verluste in Millionenhöhe.“

Ein blinder Fleck deutscher Politik: Die deutsche Politik und Öffentlichkeit haben die eigenständige Geschichte der Ukraine lange Zeit weniger stark rezipiert und gewürdigt als die Geschichte Russlands und der Sowjetunion. Dadurch wurden ukrainische Erfahrungen – von Revolution, Holodomor und stalinistischer Repression über deutsche Besatzung und Holocaust bis hin zum Weg in die Unabhängigkeit 1991 – teilweise im größeren Narrativ der russischen bzw. sowjetischen Geschichte mitgedacht. Diese Perspektive erschwerte es, die Ukraine als eigenständigen historischen und politischen Akteur angemessen wahrzunehmen.

Folgende Ereignisse flankieren unser Seminar:
1917 Revolution; 1921 Sowjetisierung; 1932/33 Holodomor; 1937/38 Großer Terror; 1939/41 Eingliederung Westukraine; 1941–44 deutsche Besatzung und Holocaust; 1954 Krimübertragung; 1986 Tschernobyl; 1991 Unabhängigkeit; 2004 Orange Revolution.

Die wechselvolle Geschichte der Ukraine

272S12207
Shortcut
Leitung
Uwe Schwier (Pädagoge)
Kosten
€ 26,00 / ermäßigt € 19,50 / mit Hannover-Aktiv-Pass € 13,00
Termin
  • Sa. 26.06.27 10:00–14:00 Uhr
5 UStd.
Max. 12 Teilnehmer*innen
 

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