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Affenlaute, Sündenbock, „unerwünschter Nachbar“: Der Rassismus im Fußball ist vielfältig

Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus veranstaltet der Bildungsverein gemeinsam mit der Region und der Landeshauptstadt Hannover folgende Veranstaltung:

Affenlaute, Sündenbock, „unerwünschter Nachbar“: Der Rassismus im Fußball ist vielfältig

Was tun gegen Rechts im Stadion?

Sport, insbesondere Fußball, ist nicht unpolitisch. Schon seit den 1980er Jahren nutzen rechte und rechtsextreme organisierte und unorganisierte Gruppen immer wieder das Stadion als Agitationsfeld. Dabei ist der Rassismus vielfältig: Von Beleidigungen von angeblich als nichtdeutsch identifizierten Spieler*innen über diskriminierende Spruchbänder und Sprechchöre bis hin zu wohlkalkulierten Aussagen von rechten Politiker*innen. Auch vor körperlicher Gewalt wird nicht haltgemacht. Dabei ist dies sowohl in den unteren als auch in den Spitzenligen zu beobachten. Die Symptome mögen verschieden sein, die Wirkung ist doch bei allen Ausdrucksformen die Gleiche.

Mit unseren Podiumsgästen wollen wir zuerst die aktuellen Tendenzen im und um dem Stadion beleuchten, um dann zu diskutieren, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um diese zu bekämpfen. Ein überregionaler Abend mit lokalem Bezug!

Es diskutieren:                                                                                       

  • Tuğba Tekkal (Profi-Fußballerin und Initiatorin von Integrations-Projekten u.a. Scoring Girls)
  • Frank Schmidt (Präsidium Niedersächsischer Fußballverbund e. V., Ausschussvorsitzender gesellschaftliche Verantwortung)
  • Ewald Lienen (ehemaliger Fußballspieler, Trainer und jetziger technischer Direktor beim FC St. Pauli)
  • die Initiative Hannover Rechts Außen

und moderiert:

  • Journalistin Tanja Schulz

Der Eintritt ist frei!

WANN:                22. März 2019, 18 Uhr

WO:                    Haus der Region, Raum N003, Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover