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„Nichts ist, wie es scheint“ - Über Verschwörungstheorien

Vortrag von Michael Butter,
Universität Tübingen

Dienstag, 18.02.2020, 19 Uhr

Bildungsverein, Stadtstr. 17

Seitdem 2015 hunderttausende Flüchtlinge in die Bundesrepublik kamen, kursiert im Netz die Theorie vom „Großen Austausch“: Das Land solle von einer globalen „Finanzoligarchie“ mittels der „Migrationswaffe“ ausgeschaltet werden. Neben mangelndem Vertrauen in die Politik ist der Glaube an Verschwörungstheorien ein Merkmal des populistischen Brodelns. Doch was macht eine Erklärung zu einer Verschwörungs-theorie? Warum sind sie für viele so attraktiv? Und was kann man dagegen unternehmen?

Antworten auf solche Fragen findet man seltener als Verschwörungs-theorien selbst. Der Vortrag erläutert, wie solche Erzählungen funktionieren, wo sie herkommen und welche Auswirkungen sie haben können.

Michael Butter lehrt Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und leitet ein europäisches Forschungsprojekt zu Verschwörungstheorien.

Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit

QBK                                                 
Qualifizierung
für Beruf und Kultur
in der Region Hannover e.V