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Die Kunst im Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert

Entwicklung und Zeitgeist

Die Abkehr von klassizistischer Darstellung zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die aufkommende Romantik in der englischen Landschaftsmalerei begründen die sogenannte Freilichtmalerei - dieser zentrale Neuanfang der Malerei und seine Bedeutung werden ausführlich durch die wichtigsten Vertreter der sogenannten »Schule von Barbizon« mit vielfachen Bildbeispielen und Inhalten erläutert. Die folgende Epoche des Impressionismus schließt beinah übergangslos an. Ausführliche Monografien französischer und deutscher Maler*innen beschreiben anhand des Gesamtwerkes ihre Bedeutung und bespiegeln zeitbezogene Details der Mitte des 19. Jahrhunderts. Imposante Vertreter der Kunstgeschichte wie van Gogh, Gauguin oder Cézanne schließen im Post-Impressionismus den Zwischenraum bis zum aufkommenden Expressionismus. Die von Männern dominierte Kunstwelt wird erstmalig von Künstlerinnen begleitet. Künstlerinnen und Künstler schließen sich in Künstlergruppen zusammen, das Bauhaus in Dessau vereint Kreative aus Kunst und Design unter einem Dach. Abstraktion wird zum Gegenstand. Fotografie und Film, Psychoanalyse und technische Revolution sind beeinflussende Errungenschaften. Neue Sachlichkeit und Dadaismus thematisieren die Weltkriege als beschreibenden Zustand oder in Form zynischer Kritik. Der Kubismus löst den Fauvismus ab; der schon benannte Expressionismus bleibt bei zweidimensionalen Bildern, der Konstruktivismus und der Suprematismus trennen die geometrische Zeichnung vom Objekt. Gestaltung wird Design, Form wird zu Kunst.

Der Bildungsurlaub versucht, vom Speziellen zum Allgemeinen hinzuleiten und die benannten Kunstepochen mit den jeweiligen Protagonist*innen Zeit begleitend zu beschreiben. Ziel dieser Woche ist, Kunstwerke nicht nur Strömungen oder Künstlern zuzuordnen, sondern aus Literatur, Musik und Wissenschaft zeitbezogene Fakten einzubinden, um damit Möglichkeiten für interaktiven Austausch zu schaffen. Museumsbesuche sorgen bei diesem Bildungsurlaub für Abwechslung und ergänzen die Theorie. Das Eintrittsgeld hierfür ist nicht in der Kursgebühr enthalten. Für das Gelingen des Bildungsurlaubes ist es unerlässlich, dass die Teilnehmer*innen den Unterricht aktiv mitgestalten und selbst auf Entdeckungsreise gehen.

Bildungsurlaub/Intensivwoche
Leitung:
Ort: Viktoriastr. 1 (Linden)
Kosten:
  • € 124,-- / ermäßigt € 93,--
  • mit Hannover-Aktiv-Pass € 35,--
Anmeldung:bis 13.09.19 bei Inanspruchnahme von Bildungsurlaub, ansonsten bis 28.09.19
  • 14. - 18.10.19 (Mo-Fr)
  • Mo-Do, 8:30 - 16:30 Uhr
  • Fr, 8:30 - 14:00 Uhr
40 UStd. max. 14 Personen
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