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Die Geschichte von Pink Floyd: Wish You Were Here

„I'm in competition with myself and I'm losing.“
Roger Waters

In diesem zweiten Teil treten wir in die klassische Phase von Pink Floyd ein. Mit dem größten künstlerischen Erfolg kommt gleichzeitig der Niedergang einer Band, deren Musiker immer mehr ein Teil einer großen Maschinerie wurden. Mit "Dark Side of the Moon" hörten sie spätestens auf, die Underground Band des Swinging London zu sein. Rein statistisch werden weltweit zu jedem Zeitpunkt drei Pink Floyd Lieder gleichzeitig gespielt, jeder zwölfte Mensch ist Besitzer*in des wichtigsten Konzeptalbums aller Zeiten, in Großbritannien sogar jeder vierte.

Spätestens mit "The Wall" war klar, dass eine Band ein Album macht, in dem es um Kommunikation geht, aber selber nur noch über ihre Rechtsanwälte kommuniziert. Streitereien und Solo Projekte waren die logische Folge. Am Schluß geht es um nichts anderes als um den künstlerischen und finanziellen Besitz von Pink Floyd.

In jedem Jahrzehnt des Bestehens hat ein wichtiges Mitglied die Band verlassen und jedes mal war sie wieder anders als vorher. In diesem Seminar wird erläutert, warum manche der Platten dieser Periode klingen, als ob sie von jeweils anderen Bands aufgenommen wurden. Aber auch die persönlichen Situationen der Musiker und ihr gesellschaftliches Umfeld werden beleuchtet. Und es wird die Frage beantwortet, warum ausgerechnet der Keyboarder Rick Wright als einziger Geld an der Tournee von "The Wall" verdient hat. Und natürlich wird die Frage beantwortet, wieviel hervorragende Musik man in einem Tages-Seminar spielen kann.

Wochenendseminar
Leitung:
  • Heiko Pannbacker (Historiker)
Ort: Am Listholze 31 (List)
Kosten:
  • € 26,-- / ermäßigt € 20,--
  • mit Hannover-Aktiv-Pass € 13,--
  • 02.03.19 (Sa)
  • 9:30 - 17:00 Uhr
8 UStd. max. 14 Personen
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