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Herbert Marcuse: Philosoph und Revolutionär

Der Philosoph Herbert Marcuse gehört dem engeren Kreis der Frankfurter Schule an. Diese Kritische Theorie der Gesellschaft findet bei Marcuse den besonderen Akzent im Postulat eines revolutionären Potentials, das auf die Befreiung des Individuums von gesellschaftlichen Zwängen setzt. Diese vor allem an Marx und der Psychoanalyse Sigmund Freuds geschulte Sicht unterwirft die Gesellschaft einer nachhaltigen Kritik, die etwa in die Analyse einer gesellschaftlich aktuell diagnostizierten „repressiven Toleranz“ mündet. Aber ist diese Kritik gegenwärtig noch aktuell und wenn ja, wie müsste sie angesichts einer zunehmend die Privatsphäre des einzelnen absorbierenden gesellschaftlichen Realität heute konkret formuliert werden? Anhand von biographischen Details, historischen Hintergründen sowie relevanten Textauszügen werden die philosophischen Gedanken Marcuses nachgezeichnet. Der Spiritus rector der Kritischen Theorie, Max Horkheimer, kommt ebenfalls zu Wort. Das Seminar richtet sich auch an Teilnehmende, die bislang erst wenig Berührung mit der Philosophie hatten. Ein interessantes Film-Interview mit Herbert Marcuse rundet unsere Einführung ab.

Wochenendseminar
Leitung:
Ort: Viktoriastr. 1 (Linden)
Kosten:
  • € 28,50 / ermäßigt € 22,50
  • mit Hannover-Aktiv-Pass € 15,50
Anmeldung:bis 06.03.20
  • 14.03.20 (Sa)
  • 11:00 - 18:30 Uhr
8 UStd. max. 14 Personen
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