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Jazz als Popmusik und der Rassismus: 1959 - Das Jahr das den Jazz veränderte

When you’re creating your own shit, man, even the sky ain’t the limit.
Miles Davis

Ein neues und (von den vorherigen Sitzungen ziemlich unabhängiges) Kapitel in der Entwicklung der Jazz Musik als Spiegel gesellschaftlicher Umwälzungen wird eröffnet. Nach dem Tode von Charlie Parker und dem damit verbundenen Niedergang des Bebop wurden verschiedene Stile ausprobiert. Im Jahre 1959 erschienen vier epochemachende Schallplatten, die vier neuen Musikrichtungen den Weg ebneten.

Als erstes schauen wir uns Miles Davis "Kind of Blue" an. In diesem Album mit John Coltrane am Saxophon erschient erstmals der neue Modaljazz, also Improvisationen in mittelalterlichen Kirchentonleitern. Dann Dave Brubecks "Time Out", mit "Take Five" dem einzigen Singlehit (Jazz oder Popmusik) im 5 Vierteltakt.

Ornette Coleman mit "Shape of Jazz to Come" begründet den Freejazz und Charles Mingus zeigt auf "Mingus Ah Um" das er zu Recht als "Bass der Revolution" bezeichnet wird.

Klingt schräg? Ist es gar nicht so sehr. Schließlich zeigt das Seminar auf, dass diese Art des Jazz immer für ein Publikum gemacht wurde, das auch unterhalten werden möchte. Besucht das Seminar und lernt, das auch dies Popmusik ist.

Wochenendseminar
Leitung:
  • Heiko Pannbacker (Historiker)
Ort:Pavillon, Lister Meile 4
Kosten:
  • € 29,-- / ermäßigt € 22,--
  • mit Hannover-Aktiv-Pass € 15,--
  • 10./11.05.19 (Fr/Sa)
  • Fr, 18:00 - 21:15 Uhr
  • Sa, 11:00 - 16:30 Uhr
10 UStd. max. 10 Personen
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