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Ausstellungen

Südstadt: Nimm Rassismus persönlich

Alle Menschen sind "frei und gleich geboren". Die Realität sieht für viele Menschen in Deutschland und weltweit anders aus. Sie werden rassistisch diskriminiert, beleidigt und ausgegrenzt – beim Job, in der Schule oder bei der Wohnungssuche.

Mit jeder rassistischen Handlung, mit jeder rassistischen Äußerung – ob gewollt oder ungewollt – werden Menschen abgewertet und ausgegrenzt. Rassismus trennt uns alle in ein "Wir" und "die anderen", denen zumeist weniger Rechte zugesprochen werden. Rassismus verneint die Gleichheit aller Menschen und verletzt die Menschenwürde. 

Rassismus ist in Deutschland wieder auf dem Vormarsch. Die Täter*innen fühlen sich durch ein gesellschaftliches Klima, in dem rassistische Ressentiments immer offener propagiert werden, ermutigt. Wenn zu rassistischen Taten und Worten geschwiegen wird, empfinden das rassistisch Handelnde als Zustimmung. Wer will, dass sich alle Menschen in unserer vielfältigen Gesellschaft sicher und frei fühlen, muss sich einmischen und gegen Rassismus aktiv werden.

Rassistische Ansichten werden von Teilen der Politik und der Medien verbreitet und verstärkt. Damit tragen sie zu einem Klima bei, das immer wieder in schockierende Gewalt umschlägt – wie z.B. in  2019 in Halle oder 2020 in Hanau oder wie zahlreiche andere rassistische Vorfälle zeigen .

Wir alle sind gefordert, uns einzumischen und gegen Rassismus aktiv zu werden. Wir müssen das Problem erkennen, es beim Namen nennen und verurteilen.

Mit einer Plakatausstellung, in der absurden Fragen gestellt werden, soll zum Nachdenken und Überdenken des eigenen Verhaltens angeregt werden, um so Rassismus entgegenzutreten und für ein tolerantes Zusammenleben zu werben.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die mit Aufforderung "Mich dich ein" vom 20. März bis zum 2. April 2023 durchgeführt wird, und wird gezeigt von Amnesty International (Stadtbezirk Hannover, Gruppe 1017) gezeigt.

Weitere Infos zu der Ausstellung unter: www.amnesty.de/gegen-rassismus

Die Ausstellung kann vom 16. Jan. bis zum 2. April 2023 jeweils Mo-Fr von 10 bis 12 Uhr  und Mo-Do von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden. An gesetzlichen Feiertagen bleibt dieser Lernort geschlossen.

Bitte beachten Sie, dass während dieses Zeitfensters das Büro und die Anmeldung in der Stadtstr. nur mit einem telefonisch vereinbartem Termin geöffnet sind.

Für den Besuch unserer Lernorte empfehlen wir das Tragen einer FFP2-Maske. Es gelten die jeweiligen Corona-Regeln.

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