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Vorträge

Das Ende der Globalisierung

Vortrag von Jens Jessen (Autor, Journalist)

Dienstag, 8.11.2022, 19 Uhr

„Da man als Politiker ohnehin nie weiß, wie das, was man tut,
sich auswirken wird, kann man gleich das Anständige tun“  
Winston S. Churchill

Bis vor Kurzem gehörte es zum Kern des Selbstverständnisses der fortgeschrittenen westlichen Gesellschaften, Vorreiter im Prozess des globalisierten Fortschritts zu sein, der eine Kurzkopplung von Demokratie und Kapitalismus behauptete.

Mittlerweile ist klar: Freihandel und eine neoliberal organisierte Wirtschaft führen keineswegs zwangsläufig zu demokratischen Verhältnissen und sogenannten win-win-Situationen. Ebenfalls wird langsam klar, dass wir diesen Aspekt der Handelsbeziehungen politisch ignoriert und als Konsument*innen schlicht mitgetragen haben. Und erst jetzt, wo aus wirtschaftlichen Beziehungen plötzlich wirtschaftliche Abhängigkeiten geworden sind, die nicht mit demokratischen Partner*innen verhandelbar sind, merken wir, dass es an der Zeit ist, Handel nicht dem Prinzip des Profits, sondern dem der Moral unterwerfen.

Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Corona-Bestimmungen.

Veranstaltungsort: Oststadtbücherei, Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

In Kooperation mit QBK und dem Forum für Politik und Kultur e.V.

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